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Indonesia - Gili Air


Von Mataram fahren wir mit einem Taxi bis zum Hafen in Bangsal und dann mit der öffentlichen Fähre für einen Euro nach ‘Gili Air’. Das Ticketoffice ist etwas versteckt zwischen den ganzen Speedboat-Anbietern und das Schiff fährt erst los, wenn es voll ist. Das geht aber schnell und wir setzen in 20 Minuten zu der kleinen Insel über. ‘Gili’ ist ein Wort in Sasak, der traditionellen Sprache auf Lombok und bedeutet ‘kleine Insel’. Wenn man von den Gilis spricht, sind die drei Inseln vor der Westküste Lomboks gemeint. Das verschlafene Gili Meno, die Partyinsel Gili Trawangan und das deutlich ruhigere Gili Air, für das wir uns entschieden haben. Zu Fuß dauert es nur 1 Stunde, die Insel zu umrunden und wir sind in circa 20 Minuten in unserer Unterkunft auf der Ostseite angekommen.



Uns erwarten ein süßes Bungalow mit Außenbad, kleine Bambushütten zum Chillen am Meer und ein kleiner Strand mit tollen Riffen zum Schnorcheln. Das Wasser ist direkt am Ufer trüb, wird dann aber glasklar und über 200m Breite gibt es eine Welt aus bunten Korallen und verschiedensten Meeresbewohnern. Dann fällt der Meeresboden steil ab und man sieht nur noch tiefes Blau soweit das Auge reicht, verbunden mit einer starken Strömung entlang der Küste.




Sonst beginnen wir den Tag meist mit einem Lauf um die Insel, Frühstück, Pool und Sonnen, Schnorcheln nach der Mittagshitze und einem abendlichen Spaziergang auf die Westseite auf ein ‘Bintang’ zum Sonnenuntergang.



An einem Tag nehmen wir die Fähre nach Gili Meno. Im Inselinneren ist es hier sehr ländlich mit Bauernhäusern und vielen Kühen und Hühnern, am Ufer gibt es vereinzelte Unterkünfte, die ziemlich exklusiv und teuer wirken. Wir laufen auf die andere Seite und schnorcheln zu der beliebten Unterwasserskulptur ‘Bask Nest’, einen Kreis von 48 stehenden und liegenden Figuren vom Künstler Jason DeCaires Taylor, der durchgehend von Dutzenden Touristen belagert wird, die hier mit Booten abgesetzt werden. Das übrige Riff ist aber auch sehr schön und wir begegnen noch einer Schildkröte.



Die letzten beiden Tage schrauben wir das Budget etwas nach oben und gönnen uns ein kleines Häuschen mit privatem Pool bei ‘Akasia Villas’ . Willkommensdrink, Frühstück ans Haus und die schöne Einrichtung inklusive kleine Küche machen den Aufenthalt zu etwas Besonderem. Außerdem riecht alles hier sehr gut, vom Zimmer über die Seife bis hin zum Kopfkissen .



Am letzten Abend machen wir noch einen obligatorischen Kochkurs im ‘Sunny Warung’. ‘Uncle Hero’ zeigt uns enthusiastisch, wie man die unterschiedlichen Currypasten (Bumbu) macht, die die Basis für alle indonesischen Gerichte sind. Bei den Zutaten dafür und für die einzelnen Speisen gibt es regionale Unterschiede. Zum Beispiel wird in Lombok viel mit Shrimp Paste gekocht, in Bali mit dem Ingwergewächs ‘Kencur’ gearbeitet und in Sumatra mit Kurkumablättern gewürzt.











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1 Comment


Guest
Jun 12

Die Unterwasserfiguren sind sehr toll! Die Unterkunft auch…

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